Am 25. April gab es in Nepal ein Erdbeben der Stärke 7,8 mit einem fast gleich starken Nachbeben am 12. Mai. Bei den Beben kamen knapp 9000 Menschen ums Leben, 25.000 wurden verletzt und bis zu 3 Millionen Menschen haben ihre Häuser verloren.

 

Von 26. Mai bis 14.06.2015 bin ich nach Nepal gefahren und habe Chepel und alle umliegenden 9 Dörfer sowie Kathmandu und die benachbarte ehemalige Königsstadt Bhaktapur besucht, um mir ein eigenes Bild von der Zerstörung und der Lage vor Ort zu machen. Unten findet sich in umgedrehter chronologischer Reihenfolge mein Reisebericht:

 

27.06.2015:

Geplante Projekte im Zuge der Erdbebenhilfe / New projects planned within earthquake support:

Akuthilfe / acute support: 

Bereitstellung von Planen und verzinkten Blechen zum Bau monsungeeigneter semipermanenter Unterkünfte / Provision of tarpaulins and galvanized sheets: ERLEDIGT! DONE! 

Mittelfristige Unterstützung (innerhalb von 6 - 12 Monaten) / Midterm support (within 6 - 12 months): 

Wiederaufbau der Schule, Bereitstellung neuer Schulmöbel. Hierfür muss die Genehmigung der Regierung abgewartet werden, die auch einen kleinen finanziellen Beitrag leistet. /  Reconstruction of the school, provision of school furniture. Permission of the Nepali government has to be awaited, the government is expected to provide a certain financial support. 

Langfristige Maßnahmen zur Einkommenssicherung / Longterm income generating activities: 

- Aufbau einer Schweinezucht in Chepel und den umliegenden Dörfern auf Kreditbasis und mit der Vorgabe, dass von jedem Wurf 2 Ferkel an eine andere Familie weitergegeben werden müssen. / Organisation of  pig breeding in Chepel and the surrounding villages on a loan basis and with the provision that from every farrow 2 piglets have to be given to other families. 

- Einrichtung von Schülerpatenschaften für die kostenpflichte weiterführende Schule ab Klasse 6 (derzeit geplant für 3 Schüler pro Jahr). / Implmentation of scholarships for the secondary school which is liable to pay costs (planned for 3 pupils per year). 

- Ausbildung von medizinischen Hilfskräften (2 Frauen aus Chepel) für den geplanten Health Post / Trainee of medical aid personnel (2 women from chepel) for the planned health post. 

- Aufbau einer Heilkräuterzucht / Organisation of a plant breeding for medicinal herbs. 

- Weitere Ideen werden folgen / More ideas to come. 

20.06.2015:

Von 28. Mai bis 15. Juni war ich in Nepal und habe Dörfer im Kathmandutal und vor allem Chepel und alle umliegenden Dörfer besucht.

From May 28th to June 15th I stayed in Nepal and visited villages in the Kathmandu valley and of course Chepel and all surrounding villages.

Zurück in Deutschland. EIne kleine Zusammenfassung von Erlebnissen und Erkenntnissen, die mir wichtig sind:

- Die Menschen in Chepel und der Umgebung:

Da das Beben mittags kurz vor 12 stattgefunden hat, waren viele Menschen schon wieder auf dem Feld  da traditionell gegen 11 Uhr zu Mittag gegessen wird. Diejenigen, die in ihren Häusern waren, sind schnell ins Freie gerannt, denn die Häuser auf dem Land bestehen ja nur aus einem Wohnraum, da ist man schnell draußen. Und im Freien können einen auf dem Land keine einstürzenden  Häuser oder Mauern treffen.

Viele Menschen leben aber noch immer und auf nicht absehbare Zeit nachts in ihren Notunterkünften, da ihre Häuser so stark beschädigt sind, dass sie sich nicht trauen wieder einzuziehen.

In Kathmandu sah es anders aus, da das große Beben an einem Samstag stattgefunden hat, wo traditionell viele Menschen an den historischen Plätzen wie dem Durbar Square mit seinen Tempeln oder dem Dharara-Turm waren. Dort sind viele Menschen ums Leben gekommen. Wenn das Beben nachts stattgefunden hätte, wäre es allerdings noch weitaus schlimmer gewesen.

Dharara-Turm, ehemals 62 m hoch. Hier sind viele junge Menschen ums Leben gekommen, da das der Treffpunkt der Jungendlichen war: 

 - Die Brücke:

Die Brücke in Chepel steht wohlbehalten und unbeschädigt. Das Fundament war nagelneu, mit gutem Zement gebaut und stabil konstruiert. Die Brücke hat keinerlei Schaden genommen.

- Die Schule:

Das ältere Schulgebäude ist zerstört und muss komplett neu gebaut werden. Für den Start des Wiederaufbaus muss die Genehmigung der nepalesischen Regierung abgewartet werden. Es ist mit Zuschüssen zu rechnen, die sich aber in sehr kleinem Umfang bewegen werden. Daher ist der Wiederaufbau der Schule das nächste große Projekt für den Verein.

Im Moment findet der Unterricht draußen statt. Für die Übergangszeit wird von der Regierung der Bau eines Bambusgestells mit Planenabdeckung bereitgestellt. Das ist aber nur eine Notlösung, denn in diesen Planenunterkünften ist es unglaublich stickig, der Boden wird im Monsun schlammig und weicht völlig auf, und der Regen prasselt mit unglaublicher Lautstärke gegen die Planen. 

 - Gibt es genug Nahrung und Wasser?

Auf dem Lande ja. Die Menschen haben zum Glück weiterhin Mais und Kartoffeln angebaut und es scheint auf dem "Friday market" in Sotang (3 Stunden von Chepel) genug Reis zu geben. Wasser ist kein Problem, da die Bäche und Flüsse ja weiterhin Wasser führen und die Zuleitungen größtenteils wieder aufgebaut sind (kleine schwarze Plastikrohre, die im Winter zufrieren). Nur in dem völlig zerstörten Khumlu ist auch die Wasserversorgung nicht mehr vorhanden. Hier wird der Verein einen Wassertank und eine ca. 1000 m lange Zuleitung mit Einzelverteilung zu den "Häusern" (Wohnstätten) der Bewohner finanzieren (Aufbau des Ganzen wie immer durch die Bewohner selber).

Auch in Kathmandu schien es mir wieder alles zu geben. Ich denke, der Nachschub über Indien hat gut funktioniert.

- Sind die Preise gestiegen?

Ja, für manche Güter schon - für die verzinkten Bleche kann ich es genau sagen. Für diese sind die Preise "nur" um 40 - 50% gestiegen. Wasser in Kathmandu war allerdings genauso teuer wie vor dem Erdbeben.

- Gab es Nachbeben?

Es gibt jeden Tag Nachbeben. Allein in den ersten 4 Wochen nach dem 25.4. gab es ca. 400 Nachbeben mit einer Stärke von 4.0 oder mehr - darunter wird nicht gezählt. Es gibt eine spezielle App, die anzeigt, wo, wann, mit welcher Stärke und in welcher Tiefe das Nachbeben stattgefunden hat.

Selber habe ich einige Beben auch gespürt, vor allem nachts wenn man ruhig im Bett liegt. Entweder es ruckelt stark und kurz, oder es schaukelt wie auf einem Schiff über einen Zeitraum von 10 Sekunden.

- Wie wäre die Situation in Chepel ohne den Verein?

Ohne die Unterstützung von Friends of Chepel gäbe es iin Chepel und den umliegenden Ortschaften nur kleine Planen, die von der Größe her keine ausreichende Abdeckung bieten. Hochwertige verzinkte Bleche gäbe es gar keine. Wenn die Notunterkünfte abgebaut werden, können genau diese Bleche zum Bau der neuen Hausdächer verwendet werden.

Ohne die Unterstützung des Vereins könnte nicht in naher Zukunft die Schule wieder ordentlich aufgebaut werden. Und es gäbe nicht eine Reihe von Ideen für einkommensbildende Maßnahmen, die dann auch tatsächlich umgesetzt werden.

Nepalesen sind nicht die Weltmeister im Gefühle zeigen. Aber als ich ankam, hat mich Karmas sonst sehr zurückhaltende Frau Kandi so lange und so fest gedrückt, dass das ein ganz klarer Ausdruck der Erleichterung und Dankbarkeit für unsere Unterstützung war.

- Die Infrastruktur:

Die "Straße" Richtung Nele Bazaar war frei befahrbar (im Sinne einer Camel Trophy mit einem Jeep). Es waren zwar an einigen Stellen die Reste von Erdrutschen zu sehen, aber diese waren bereits weggeräumt. Mit dem beginnenden Monsunregen ist allerdings mit viel mehr Erdrutschen als sonst zu rechnen, da das Erdreich aufgelockert und brüchig ist.

Auf einer der großen Zufahrtsstraßen nach Kathmandu waren die Spuren des Erdbebens noch deutlich zu sehen. Teilweise sind die kleinen Gassen in der Stadt selber auch noch aufgerissen. In ganz Kathmandu sind die Abrissarbeiten an zerstörten oder einsturzgefährdeten Häusern im Gange. Vielmals allerdings durch die Bewohner selber unter abenteuerlichen Umständen, natürlich ohne jegliche Sicherungsmaßnahmen, teilweise durch ganz alte Leute und durch kleine Kinder, die Steine auf die Straße werfen.

So wie es aussieht. sind die Chancen für den Bau des Kleinwasserkraftwerks doch nicht so schlecht. Gerade jetzt, wo es auf Einnahmequellen auch außerhalb des Tourismus ankommt! Karma hat hierzu am Sonntag einen Termin mit der maßgeblichen Organisation Remrec, die im Namen der Regierung solche Projekte leitet. 

 

14.06.2015:

Letzte Bilder aus Kathmandu. Die Situation ist typisch - die Menschen bauen in den teilweise sehr engen Gassen aus Platzmangel ihre Schutzunterkünfte direkt neben massiv einsturzgefährdete Gebäude:

 Auch beeindruckend schief:

Unten September 2016: Es ist wieder ein Laden in das Haus eingezogen. / Below September 2016: Live goes on. People have no other choice.

Meine wunderbaren Gastgeber in Kathmandu:

 Heute früh haben wir für keine hundert Euro diese Menge an Spielsachen gekauft für den Kindergarten und die jüngeren Schüler. Das wird eine Freude werden!! 

 13.06.2015:

Bhaktapur, neben Kathmandu und Lalitpur eine der drei ehemaligen Königsstädte im Kathmandutal. Katastrophale Zerstörung.
Einige der Gesichter der 200 Toten in Bhaktapur:

 Alltag im Erdbebengebiet:

 

Unten September 2016 / The same house in September 2016 below:

 

 

Einblicke in ein früheres Leben:

Im Innenhof eines Hauses:

 

Der Nachbar dieses Hauses erzählte uns, dass er der einzige in seiner Strasse ist, der hier noch wohnt, weil sein Haus als einziges noch bewohnbar sei. So wie die Strasse aussah war das absolut plausibel. Der Mann macht sich natürlich Sorgen, dass bei jeder neuen Erschütterung umliegende Gebäude vollends einstürzen und natürlich ist seine Familie auch irgendwie einsam jetzt dort wo sie leben in den ganzen Trümmern.

Eine alte Frau entsorgt die Trümmer aus dem Inneren ihres Hauses auf die Strasse:

September 2016: Das Haus wird ganz neu aufgebaut. / The house is completely being rebuilt in September 2016:

 

September 2016, die Trümmer sind weggeräumt. September 2016: The debris are removed. 

 

September 2016, die Frauen putzen noch immer Steine um sie für den Wiederaufbau der Häuser zu verwenden. In September 2016 the women still clean the stones to use them again for reconstruction.

12.06.2015:

Zurück  in Kathmandu:

Das historische Zentrum von Kathmandu - der Durbar Square - UNESCO Weltkuluturerbe und Ort der Krönung der nepalesischen Könige, ist zu 50% komplett zerstört, der ganze Rest ist stark beschädigt. Jedes noch halbwegs stehende Gebäude hat Stützen. Erschütternd. Viele Menschen sind hier ums Leben gekommen, zumal sich das Erdbeben an einem Samstag und damit dem nepalesischen Feiertag ereignet hat.

Unten eine ganz ähnliche Ansicht vor dem Erdbeben. Alle drei Ende des 17. Jahrhunderts erbauten Tempel sind völlig zusammengebrochen, ebenso der kleine weisse Tempel (von einer Postkarte abphotographiert):

 Eine andere Perspektive vorher und nach dem 25.04.:

Vor dem Erdbeben (ebenfalls von einer Postkarte):

 

Zwischen all den eingestürzten Tempeln stand dieser Mann und hat die nepalesische Flagge geschwungen. Das war ein schönes Symbol von Standhaftigkeit und Optimismus trotz der widrigen Umstände.

Bild unten: Es ist erstaunlich und erschreckend, wie die Menschen in ihren provisorisch von Holz- oder Eisenstangen gestützten Häusern wieder sitzen und arbeiten oder verkaufen. Aber auch hier: Welche Wahl haben sie wirklich?

 

09.06.2015:

Letzter Tag in Chepel.

Karmas Frau Kandi beim Hirse Mahlen. Ist das anstrengend!!! Es wäre ein grosser Fortschritt, wenn das Kleinwasserkraftwerk trotz Erdbebens in Chepel realisiert würde. Damit gäbe es u.a. Strom für elektrische Mühlen und das wäre ein unglaublicher Gewinn für die Frauen.

Lami, die leider - noch - keine echte Ausbildung als "supportive health aid" hat, habe ich die Medikamente übergeben. Indikationen und Dosierungen hat Karma übersetzt.

Heute gab es auch eine Besprechung mit dem "village committee" über die weiteren notwendigen Schritte. Nach den Akutmassnahmen "Planen und Bleche" steht der Wiederaufbau der Schule an. Die Regierung muss hierzu ihr Ok geben und es ist mit geringen finanziellen Mitteln zu rechnen. Alle Schulen, die ich hier in Nepal gesehen habe und die in einem einigermassen ordentlichen Zustand sind, haben NGO-Unterstützung.

Die Bewohner von Chepel können sich als zukünftige Einkommensquellen Schweinezucht und den Anbau von Heilkräutern vorstellen.

 

Nachbarort Khumlu, ca. 3 Stunden entfernt. In dem Ort steht kein einziges Haus mehr. Zum grossen Glück der Bewohner hat ein Junge an dem Tag Geburtstag gefeiert und zufällig waren zu der Zeit des Erdbebens alle Bewohner ausserhalb ihrer Häuser bei der Feier.

September 2016, die Familie lebt noch immer gegenüber in einer Hütte aus Holz und Wellblech. / The family still lives opposite in a housing made with wood and zinc sheets.

September 2016:

Juni 2016:

September 2016, die Familie konnte das Haus nicht retten. The house could not be saved:

 

Ehemals ein Toilettenhäuschen:

 

Eine alte Frau auf den Ruinen ihres völlig zerstörten Hauses:

Oben - ein Trümmerfeld.

 Das ehemalige Dach bildet nun die Zeltunterkunft.

 

Gleich kommt der Inhalt der Verbandskästen zum Einsatz. Das Mädchen links hatte eine üble Wunde am Nacken.

Am nächsten Tag erfolgte eine kleine Operation....mitten auf der Dorfstrasse...mit dem halben Dorf als Publikum...

 Es gibt aber auch schöne Momente und Bilder:

Karmas Sohn Hiten Tenzing.

Maxi Cosy für Zwillinge.

 

06.06.2015:

Behandlung unterwegs / Treatment on the way to the surrounding villages.

 

 In Hulu, Nachbarort von Chepel. Dort sind zahlreiche Häuser völlig zerstört.

 

In dieser Unterkunft aus Planen und einem Holzgestänge schläft der Träger Pasang aus Chepel mit seiner Familie. Pasang hat 9 Kinder. Die jüngsten sind Zwillinge und 1 Jahr alt. Wie Pasang verbringen noch etliche Familien die Nächte draussen aus Angst vor Nachbeben die zum Einsturz weiterer Mauern ihrer Häuser führen könnten. ALLE Häuser haben eine Planen- oder Bambusunterkunft draussen. Manche allerdings so nah am Haus, dass man sich fragt was passieren würde, wenn weitere Steine aus der Wand brechen....

Ich habe in Kathmandu ein stärkeres Nachbeben gespürt bei dem das Bett gewackelt und irgendwelche Gegenstände im Raum geklappert haben. Hier unterwegs habe ich keine stärkeren Nachbeben bemerkt.

 

05.06.2015:

Übergabe von 229 Packen verzinkter Bleche zu jeweils 12 Stück an die 109 obdachlosen Familien in Chepel und den umliegenden Dörfern.

Chepel, 4.6., Übergabe der Schutzplanen an 44 der 60 betroffenen Familien in Chepel.

Chepel. Die Schule:

 

02.06.2015:

Auf dem Weg nach Chepel. Krankentransport auf nepalesisch:

30.05.2015:

Erste eigene Bilder aus Kathmandu/First own pictures from Kathmandu:

Manche Stadtteile,vor allem im Westen und Norden, wo die stärksten Erdbebenwellen durchliefen, sehen aus wie nach einem Bombeneinschlag. Die Menschen reissen ihre Häuser selber ab. Einige - vor allem junge - Leute auch aus Europa helfen. Hilfsorganisationen habe ich keine mehr gesehen.

 

Die Bilder oben sind aus dem Westen, aus dem Distrikt Lalitpur. Hier ist die Zerstörung besonders gross. Und die Menschen ohnehin besonders arm.

 In anderen Stadtteilen ist das Stadtbild auf den ersten Blick fast unverändert. Wenn man aber genauer hinsieht bemerkt man die unzähligen Risse in den Wänden. Etliche Häuser sind leer obwohl sie von aussen "gut" aussehen. Schaut man hin erkennt man, dass sie völlig schief sind, sich nur noch an ein anderes Haus lehnen und Risse haben.

Die Stimmung in der Stadt ist anders. Auch hier auf den ersten Blick normal....ausser in den extrem zerstörten Stadtteilen.... aber die Unbeschwertheit fehlt. Die Menschen wirken angespannt.

 Etliche Menschen in Kathmandu leben noch in Zelten. Diese sieht man überall. Auch direkt neben den einsturzgefährdeten Häusern. Alle Häuser in Kathmandu sind von der Regierung mit Punkten gekennzeichnet: rot für unbewohnbar - muss abgerissen werden, gelb für gefährdet, wohnen auf eigene Gefahr, grün für ok, kann repariert werden.

 

Wir holen noch mehr Medikamente ab. In Chepel war nach wie vor niemand von der Regierung oder einer NGO. We pick up more drugs. Nobody has come to Chepel so far.

 

27.05.2015:

Der Bergsträßer Anzeiger berichtet über die Reise nach Nepal.

"Buschulte: „Ich habe Angst vor dem, was ich sehen werde“

http://www.morgenweb.de/region/bergstrasser-anzeiger/region-bergstrasse/buschulte-ich-habe-angst-vor-dem-was-ich-sehen-werde-1.2262531 

The German newspaper "Bergsträßer Anzeiger" publishes an interview about the trip to Nepal.

26.05.2015:

Erste Maßnahmen sind angelaufen: 223 verzinkte Bleche als provisorische Dächer sind in Pawai angekommen. Außerdem werden Karma und ich aus Kahtmandu dort reservoíerte große Planen mit nach Chepel nehmen. 

The first actions have started: 223 galvanized sheets have arrived in the neighbourhood village Pawai and Karma and I will take big tarpaulins with su to Chepel, which have been ordered in Kathmandu,

25.05.2015:

Die Vorbereitungen für die Reise nach Nepal und selbstverstänlich in die Region von Chepel laufen auf Hochtouren. An dieser Stelle mein herzlicher Dank an alle, die mich mit Ideen, Geldspenden, Sachspenden und Tatkraft unterstützen!

The preparations for my trip to Nepal and of course to Chepel go full speed. A warm thank you to all of you who support me with either ideas, funds, several other donations, and their energy!

24.05.2015:

Karma ist mittlerweile in Kathmandu angekommen um dort Dinge für sein Dorf zu organisieren und um mich am Freitag abzuholen. Er hat mit Regierungsstellen Kontakt aufgenommen um herauszufinden, welche Hilfe den Dörfern staatlicherseits zusteht und wie man diese bekommen kann. Leider ist da umständehalber nicht mit viel finanzieller Unterstützung zu rechnen.

In Chepel allein sei über die Hälfte der Häuser beschädigt oder zerstört. Dort ist noch immer Maßnahme Nr. 1 die Bereitstellung von provisorischen Abdeckungen gegen den Regen.

Karma has meanwhile reached Kathmandu in order to organise all that is needed for the villages and to pick me up on Friday. He has contacted the Nepali Government to find out which kind of help and to which extent funds can be expected, but - regarding the circumstances - this will not be much.

In Chepel alone more than half of the houses are either destroyed or damaged and task no. 1 is still to provide a possibilty of coverage against the rain. 

21.05.2015:

Neue Bilder aus Chepel. New pictures from Chepel.

 

20.05.2015:

http://www.echo-online.de/region/bergstrasse/heppenheim/Geranien-fuer-Nepal-verkauft;art1245,6237373

"Geranien für Nepal verkauft, Benefiz – Kinder der Nibelungenschule engagieren sich im Rewe-Center für „Friends of Chepel“ – 2000 Euro Erlös.

Gemeinsam mit Lehrern, Eltern und Mitgliedern des Vereins „Friends of Chepel“ haben Kinder der Heppenheimer Nibelungenschule für ihre Partnerschule in Nepal einen Vormittag Geranien im Rewe-Center verkauft. Mit Spenden kamen so 2000 Euro Erlös zusammen.

Die schockierende Nachricht der schweren Erdbeben und die ersten Berichte über schwere Zerstörungen in Chepel hätten die Mädchen und Jungen des Kinderparlaments der Nibelungenschule dazu veranlasst, in einer Sondersitzung über Hilfsmöglichkeiten nachzudenken, wie die Nibelungenschule schreibt.

Firma Baldur Garten spendet 1600 Geranien"

WAS FÜR EINE TOLLE AKTION,  VIELEN LIEBEN DANK!!!

Zugunsten der Nepalhilfe der „Friends of Chepel“ haben Kinder der Nibelungenschule Heppenheim am Samstag im Rewe-Center Geranien verkauft. Das Foto zeigt (von links) Nina. Lina, Anna, Isabelle Buschulte, Mia, Frederik, Jürgen und Thomas Steringer.   Foto: Karl-Heinz Köppner

Crane`s bills for Nepal.

School kids of the basic primary school "Nibelungenschule" in Heppenheim sold a total of 1600 crane`s bills donated by a local market garden in front of a big shopping center in Heppenheim on Saturday morning. The revenue of 2000 Euro will be given to Friends of Chepel e.V. for the earthquake victims.

THANK YOU SO MUCH!!!

18.05.2015:

Das Hilfsprogramm der nepalesischen Regierung läuft in drei Stufen:

Akuthilfe: Decken, Lebensmittel, Planen, Wasser, Medikamente. Wochen - Monate.

Mittelfristige Hilfe: Wiederaufbau der zerstörten Gebäude und Infrastruktur. 1 1/2 - 2 Jahre.

Langfristige, nachhaltige Hilfe: Generierung neuer Einkommensmöglichkeiten, z.B. Fokus weg vom Träger- und Bergführertum auf Landwirtschaft (Viehzucht, Milchprodukte, Obst, Gemüse, Reis, etc.. Viele Jahre.

Friends of Chepel e.V. wird sich inhaltlich mit allen drei Stufen auseinandersetzen.

The support by the Nepalese government  relies to three stages:

Immediate help: Blankets, tarpaulins, food, water, drugs. Weeks - months.

Medium-term support: Reconstruction of destroyed and damaged houses and repair of infrastucture. 1 1/2 - 2 years.

Lontermn, sustainable support: Creation of income generating measures like, for example, focus on agriculture (cattle breeding, dairy products, market gardening) instead of being a porter or a mountain guide. Many years.

Friends of Chepel e.V. will consider all three steps.

17.05.2015:

Die aktive Akuthilfe beginnt: Karma kann im 3 Stunden entfernten Nachbarort verzinkte Bleche zum Bau provisorischer Bedachungen für die mittlerweile über 100 obdachlosen Familien besorgen.

The active acute  supprt starts: Karma is able to organise galvanized sheets to build up shelter for the meanwhile over 100 families who are homeless. He will buy these in the neighbourhood village which is 3 hours hike away. 

15.05.2015:

Kurzer Kontakt mit Karma heute: In Chepel und Umgebung war noch kein Mensch von der Regierung oder einer internationalen Hilfsorganisation. Wie groß die neuen Schäden nach dem Beben vom Dienstag sind weiß ich noch nicht.

Über eine andere Quelle habe ich gelesen, dass der Chepel am nächsten gelegene (2 Tagesmärsche) Health Post in Salleri durch das zweite Beben zerstört/stark beschädigt wurde.

Short contact with Karma today: Nobody from the Nepali government or any international organisation has shown up in Chepel so far. I still don`t have new data on the additional damage after the second earthquake on Tuesday

Via another source I read that the health post which is clostest to Chepel (2 days hike) in Salleri is severely damaged/destroyed.

14.05.2015:

Noch immer keine Neuigkeiten aus Chepel nach dem erneuten Beben.

Am 28. Mai werde ich nach Nepal fliegen, um bei der Koordination und Organisation der Unterstützung vor Ort aktiv mitzuhelfen. Heute früh habe ich lange mit Freunden aus Kathmandu geskypt: Neben der finanziellen Hilfe ist wohl auch das psychologische Zeichen einer Reise nach Nepal und eines Besuches im Erdbebengebiet von höchster Bedeutung: Ihr seid nicht allein! Wir denken an euch, wir stehen hinter euch! Die Moral der Menschen in Nepal ist am Boden, die Furcht vor neuen Erdbeben gewaltig, das Land ist teilweise in eine angstvolle Lähmung verfallen. Nepalesen sind ganz zähe Stehaufmännchen, aber im Moment brauchen sie wirklich sowohl Geld als auch den emotionalen Rückhalt von uns.

Still no news from Chepel after the earthquake on Tuesday.

I will travel to Nepal and Chepel on May 28 to actively support the coorodination and organisation of help in the region itself. This morning I had a long skype conversation with friends in Kathmandu: Beside the financial support the most important seems to be the psychological aid, the sign which is set with a trip to Nepal and into the earthquake region, saying: You are not alone! We are with you in our thoughts, we support you! People in Nepal are devastated, the fear of new earthquakes is overwhelming, the  country has fallen in sort of a fearful agony. Nepali people are real "tumblers", but they now need our money and our emotional back up to get out of their situaton.

12.05.2015: 

Neue Beben mit einer Stärke bis 7,4 nahe Namche Bazaar. Der Ort liegt nur ca. 30 km von Chepel entfernt. Ich konnte Karma kurz erreichen. Seine Familie ist gesund. Wieder schlafen alle draußen. Alle haben Angst. Es sind mehrere Häuser zusammengebrochen.

Während er die Bilder schickt schreibt Karma: Oh my God, again coming earthquake!

New earthquakes with a magnitude up to 7.4 very close to the village Namche Bazaar, which is only around 30 km from Chepel. I could manage to reach Karma. He and his family were not hurt. However, everybody is again sleeping outside, people are frightened again. More houses have collapsed.

While Karma sends the pictures he writes:Oh my God, again coming earthquake!

Bilder vom 12.05.2015, von Karma aufgenommen / pictures taken by Karma on 12 May 2015:

 

September 2016: Die Familie musste ihr Haus dauerhaft aufgeben und lebt nun in dieser provisorischen Behausung / The family had to leave their house and is now living in a zinc sheet housing. 

 

 

 

  

 

10.05.2015:

 Karmas Bruder Pemba, der als Expeditions-Bergführer nach dem Beben am Everest vermisst war, konnte sich wohlbehalten nach Chepel durchschlagen. Welch ein Glück! 

Pemba, Karma`s brother, who was missed as an expedition guide at the Everest after the earthquake, could finally reach Chepel. He is in good health. Everybody is very happy!

In Nepali: I am very happy - malai derei kusi chha!

09.05.2015:

Leserforum Mannheimer Morgen: "Noch mehr Zeit für Nepal":  

http://www.morgenweb.de/mannheim/leserbriefe-mannheim/noch-mehr-zeit-fur-nepal-1.2236190

08.05.2015:

Bilanz des Erdbebens für Chepel und Umgebung: In Chepel und den umliegenden Dörfern sind 97 Häuser komplett zerstört und 315 Häuser beschädigt. Eine unbekannte Anzahl an Familien lebt draußen unter Zeltplanen und Bambusmatten.

In Chepel and the surrounding villages a total of 97 houses is completely destroyed and 315 houses are damaged. An unknown number of families live outside under tarpaulins and bamboo mats.

Karma hat heute Bilder von Chepel und Umgebung geschickt / Karma has sent pictures from Chepel and neighbourhood today:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Sotang, dem nächstgrößeren Ort 3 Stunden von Chepel entfernt.

In Sotang, the next bigger village 3 hours from Chepel away.

Die Monsunzeit steht unmittelbar bevor. Am wichtigsten ist es nun, den Familien ohne Behausung ein Dach über dem Kopf zu geben. 

Im Moment ist der Plan so, dass Karma und das Dorfkomitee nach Begutachtung und Einschätzung der Lage in Chepel und den Nachbardörfern eine Prioritätenliste aufstellen inklusive Kostenschätzung.

Monsoon time will start very soon and thus the most important is to give the families without a home a solid roof over their heads.

The current plan is that Karma and the village committee set up a priority list with a cost estimation after he has finished his visit and examination of the needs in Chepel and the surrounding villages.

06.05.2015:

Das untere Schulhaus in Chepel. Dieses kann nicht renoviert werden, Wände sind teilweise eingestürzt, das ganze alte Gebäude ist voller Risse und instabil. Das obere Schulgebäude hat nur Risse und kann repariert werden. Alle Fenster und die Öfen sind unbeschädigt. 

The lower school building in Chepel. This one cannot be fixed because not only walls have collapsed, but the whole building has cracks and is instable. The upper school building can be fixed, it only has cracks. None of the new windows and ovens has been damaged.

05.05.2015:

Telefonat mit Karma heute. In Chepel sind mindestens 7 Häuser total zerstört und eine noch unbekannte Anzahl renovierungsbedürftig. Von den Schulgebäuden kann man das eine renovieren, das andere ist nicht mehr renovierbar. Die Brücke steht, auch das Fundament steht noch. Menschen wurden in Chepel nicht verletzt. 

Karma ist derzeit im Nachbarort Sotang und macht sich dort ein Bild von der Lage. Morgen geht er in die anderen Nachbarorte Pawhi und Korda. Aus Korda hat er "Hilfsappelle" bekommen, dort sei die Zerstörung groß. In Korda war ich selbst Anfang April. Viele Häuser dort sind aus Lehm und Bambus gebaut und nicht aus Stein.

In a phone call today Karma told me that in Chepel at least 7 houses are completely destroyed and a yet unknown number of houses is damaged. From the school buildings one can be repaired, the other one is too severely damaged for renovation. Karma is currently in the neighbourhood village Sotang to check the situation there. He will go to the other neighbourhodd villages Pawhi and Korda tomorrow. From Korda he has received demands for help, since the destruction seems to be distinct there. I know Korda from my trip in the beginning of April. Most of the houses there are built with mud and bamboo. 

04.05.2015:

Keine Neuigkeiten aus Chepel heute. Es gibt keine Verbindung in den Ort. No news from Chepel today. There is no connection to the village. 

An dieser Stelle möchte ich mich schon einmal VON GANZEM HERZEN bei allen bisherigen Spendern bedanken! Wir werden mit dem Geld in Nepal - in erster Linie in Chepel und den umliegenden Dörfern - viel bewegen können, denn jede Summe ist für uns relativ klein, dort aber enorm hoch. Aber nicht nur das Geld ist unschätzbar wichtig. Auch die Bedeutung der moralischen Unterstützung, das Wissen der Menschen, dass sie nicht "allein" sind, sondern so viele Menschen hier bei uns an sie denken und aktiv mithelfen, ihre Lage zu verbessern, kann gar nicht genug betont werden.

I would like to take the occasion to already give a heartily thank you to all of you who have made a donation so far. We will be able to provide so much positive, primarily in Chepel and the surrounding villages. Each sum of money is relatively small for us but enormously high for Nepal. But not only the support in terms of money is "unpayable". It is also the emotional support we give the people over there, the feeling that they are not completely alone and that so many people here think of them and actively contribute to an improvement of their situation, which has a tremendous value . 

03.05.2015:

Nach der 6. Nacht im Freien in Kathmandu (es hat noch immer Nachbeben und die Menschen haben noch immer Angst in ihren Häusern zu schlafen) hat Karma es gestern geschafft, mit einem Versorgungsflieger bis nach Paphlu zu kommen, was 2 Tagesmärsche von Chepel entfernt ist. Aus Chepel selbst noch keine verlässlichen Nachrichten.

After the 6th night in tents in Kathmandu (due to ongoing aftershocks people still don`t dare to sleep in their houses) Karma could very luckily get on an emergency supply flight to Paphlu, which is a 2-days hike from Chepel. From Chepel itself still no reliable news.

01.05.2015:

Heute früh wieder kurz Kontakt mit Karma: Er steckt noch immer in Kathmandu fest. Nach Chepel gibt es kein Durchkommen. Die Menschen gehen in ihre Häuser zurück um wichtige Dinge zu holen, trauen sich aber nicht, in den Häusern zu bleiben. Der Regen ist ein riesiges Problem. Viele haben Husten und Fieber.

Today I had a short contact with Karma. He is still stuck in Kathmandu, there is no possibilty to get through to Chepel. People go into their houses to get out important things, but they do not dare to stay inside. The rain is a big problem. Many people start coughing and suffer from fever.

30.04.2015:

"Bergsträßer engagieren sich für Nepal":

 http://www.morgenweb.de/region/bergstrasser-anzeiger/bensheim/bergstrasser-engagieren-sich-fur-nepal-1.2222530

29.04.2015: 

Heute hatte ich Kontakt über Facebook zu Karma. Er sitzt (draußen in einer zeltartigen Unterkunft) in Kathmandu fest, kommt nicht zu seiner Familie nach Chepel und macht sich größte Sorgen, vor allem um seinen wenige Wochen alten Sohn. Die Familie schläft ebenfalls seit 4 Tagen im Regen draußen.

Today I was in touch with Karma via Facebook, who is stuck in Kathmandu outside in a sort of a tent. He is very worrid about his family, especially about the health of his son who is only a few weeks old. Karma`s family also sleeps outside in the rain and cold.

In Chepel sind Häuser beschädigt und die Schule auch. Menschen sind wohl nicht zu Schaden gekommen. Aber es wird großer Reparaturbedarf an den Häusern entstehen. Die Brücke sei wohl nicht beschädigt ("The bridge is strong"). 

In Chepel there are damaged houses and the school is also damagedl. Apparently people were not hurt. Everybody sleeps outside in the rain in Chepel as well. It seems that the bridge is not damaged. There will be huge needs to restore the houses. 

 

Karma und seine Tochter Dhalamu (10 J.) am 4. April 2015 bei unserem Besuch in Chepel /  Karma and his daughter Dhalamu (10 y) on April 4th 2015 during our visit in Chepel.

 29.04.2015: 

Info direkt aus dem Auswärtigen Amt: Es wird in den nächsten 1, 2 Tagen mit einer akuten Lebensmittelknappheit in Nepal gerechnet und daraus resultierend mit Unruhen, außerdem mit der Verbreitung von Seuchen. Alle Deutschen sollen dringend ausgeflogen werden. Es sei geplant, dass wegen der zusammengebrochenen Infrastruktur Transportflugzeuge Nahrungsmittelpakete über dem Land abwerfen. 

Information directly from the Department of Foreign Affairs in Germany: An acute food shortage is expected within the next 1 or 2 days and thus the threat of riots. Epidemic plagues are also expected. All Germans shall as soon as possible leave the country. Because the whole infrastructure has collapsed it is planned that cargo planes buck off food parcels.

28.04.2015:

"Erdbebenhilfe aus Heppenheim für Nepal":

http://www.echo-online.de/region/bergstrasse/heppenheim/Erdbebenhilfe-aus-Heppenheim-fuer-Nepal;art1245,6169000 

27.04.2015:

In Karmas Familie gab es keine Toten. Dem Himmel sei Dank! Wie es in Chepel genau aussieht ist weiterhin unbekannt.

Everybody in Karma`s family is alive. How the situation in Chepel is remains unknown.

I

   

 

 

 


26.04.2015: Die Situation ist weiterhin unklar, die Kommunikation ist zusammengebrochen. Gestern Nacht konnte ich Karma kurz telefonisch erreichen. Er klang völlig geschockt. Er könne nicht mehr in sein Zimmer in Kathmandu, das Haus sei zerstört. Soweit er wisse ginge es seiner Familie in Chepel gut. Wie die Lage dort sei wisse er aber nicht. Von seinem Bruder Pemba, der eine Expedition am Everest begleitet hat, wisse er nichts. Dieser sei vermisst.

Sobald mehr Klarheit herrscht, werde ich über meine zahlreichen engen privaten Kontakte, u.a. zu Ärzten in Kathmandu, versuchen herauszufinden, wo der größte Bedarf herrscht, und die Spenden direkt dorthin transferieren. Jeder Spender bekommt eine Rückmeldung, in welches Erdbeben-Hilfsprojekt das Geld geflossen ist.

The situation is still unclear, communication broke down. Yesterday night I managed to have a short phone call with Karma, who was totally shocked. He could not go back to his room since the house he lived in in Kathmandu was destroyed. He said his family in Chepel was fine, however, he had no idea how the situation is there. His brother Pemba is missing. He was a guide for an Everest expedition.

As soon as there is more clarity I will find out via my numerous close contacts, amongst others to physicians in Kathmandu, where the most important needs are and transfer the money there. Each donor will receive a feedback about what the donation was spent for.

 

 

 

 

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