Projekte INFRASTRUKTUR

 

Grossprojekt Stromversorgung! 

- Singane River Micro Hydropower Project -

Chepel verfügt derzeit nicht über eine funktionierende Stromversorgung. Das betrifft sowohl die Haushalte und die "Landwirschaft" als auch die Schule, die gar keine Stromzuleitung hat. Auch 

Es ist ein dringendes Anliegen der Bewohner von Chepel, eine funktionierende Stromversorgung zu etablieren. 

Mit Hilfe der Wasserzuleitung aus dem Singane River könnten mindestens 13 kw Strom erzeugt werden.

 

Die Menschen hätten mit einer Stromversorgung in ihrem Dorf folgende Vorteile (Beispiele): 

- Licht in Privathaushalten. Und damit die Möglichkeit für Kinder, nach der Mithilfe im Haushalt und der Landwirtschaft auch abends noch Hausaufgaben für die Schule machen zu können. Frauen könnten abends im Licht noch kleine Produkte anfertigen, z.B. Körbe flechten, die dann auf dem Markt verkauft werden könnten. Es gibt Studien die belegen, dass Strom in Privathaushalten in Regionen wie Nepal zu einer siginfikanten Verbesserung der Schulbildung von Kindern und des Familieneinkommens über die Frauen führt. 

- Strom für landwirtschaftliche Geräte wie z. B. Getreidemühlen. Gemahlenes Getreide in größeren Mengen kann gut transportiert und auf dem örtlichen Wochenmarkt verkauft werden. 

- Strom für einen Dorfkühlschrank in dem Milcherzeugnisse gelagert werden können, die ebenfalls auf dem Markt verkauft werden können. Die Familien in Chepel könnten sich mit dieser Einnahmequelle mehr Büffel zulegen und die Produktion von Milcherzeugnissen steigern. 

- Licht für die Schule und damit die Möglichkeit, auch in den Wintermonaten mit Licht Unterricht zu machen. 

- Strom für die Schule und damit die Option, in Zukunft einige Computer für die Schule zu besorgen und den Kindern den Umgang mit diesem essentiellen Medium zu lernen. 

- Betrieb eines Kühlschranks für Medikamente in dem geplanten "Health Post" in Chepel. 

 

Die Kosten für einen Neubau eines Klein-Wasserkraftwerks betragen ca. 75.000,- €. Die nepalesische Regierung würde sich mit 55% an dem Projekt beteiligen. Die Vorbereitungen für die Umsetzung des Projektes laufen derzeit. Im Dezember 2014 haben 3 Ingenieure eines von der Regierung beauftragten Ingenieurbüros Chepel besucht  um eine Bedarfs- und Machbarkeitsstudie zu erstellen, damit der offizielle Antrag auf Unterstützugn seitens der Regierung gestellt werden kann. Mit dem Wasser des Singaneriver kann man 15 Kw Strom erzeugen. Die schriftliche Ausfertigung der Ergebnisse wird Ende Januar 2015 erwartet.

 

Ingenieure in Chepel Dezember 2014

Grossprojekt Brückenbau 

Das Projekt "Stahlbrücke" konnte im Juli 2014 erfolgreich abgeschlossen werden - siehe unter "Neuigkeiten". 

Chepel und damit die ganze Umgebung hat nun eine stabile Stahlbrücke, die sicher und wetterbeständig ist und einen großen Gewinn für die Menschen darstellt. 

The project "bridge construction" has been successfully realised in July 2014 - please see "news". 

 

 

Das ist die sog. "monkey bridge", die über den kleinen Fluss (Singane River) führte, der das Dorf teilt. Die Brücke wurde regelmäßig von allen Dorfbewohnern benutzt bis hin zu den ganz kleinen Kindern. Sie bestand aus Holzplanken und wurde jedes Jahr von den Dorfbewohnern erneuert bzw. zwischendurch repariert, weil das Material unter den Wettereinflüssen natürlich stark leidet. 

Beim letzten Starkregen Anfang September 2013 hat es die komplette Brücke weggeschwemmt. Nun liegen an dieser Stelle einige Baumstämme.

Die Bewohner von Chepel wünschten sich an dieser Stelle dringend eine Stahlbrücke, die stabil und wetterbeständig ist. 

Mit Hilfe des Vereins und vieler privater Geldgeber und viel Unterstützung konnte Stand Juni 2014 für Chepel eine Stahlbrücke organisiert werden, die fast schon aufgebaut ist.

 

November/Dezember 2013: Brückenkonstruktion in Karlsruhe

Januar 2014: Die Brückenteile liegen bei der Spedition Dachser und warten auf ihren kostenlosen Transport über Kalkutta nach Kathmandu.

März 2014: Die Brückenteile sind in Kalkutta angekommen. 

 

April 2014: Ankunft der Teile in Kathmandu, vor dem Weitertransport nach Chepel per Klein-Lkw und am Ende mit Trägern (die 4 schwersten Teile sind jeweils 84 kg schwer!!)

Mai 2014: Aufbau der Fundamente in Chepel, 2 der 84 kg schweren Teile stehen schon. 

 

Für weitere aktuelle Bilder bitte unter "Neuigkeiten" nachsehen! 

 

 

 

 

 

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